Auf der Tennisanlage des Donau-Ruder-Clubs an der westlichen Ringstrasse können die Mitglieder nicht nur ihren Lieblingssport betreiben, sondern sich auch auf der im Jahr 2008 neu errichteten Beach- Tennisanlage, auf der natürlich auch Beach- Volleyball gespielt werden kann, schweißtreibend beschäftigen.
Vor allem die Jugend und die Jüngsten haben den Platz mit Turniermaßen schon öfters ausprobiert.
Zu beachten ist die richtige Netzhöhe für die jeweilige Spielart
Beach Volleyball Netzverschiebungsleiste oben Pos. V
Beach Tennis Netzverschiebungsleiste unten Pos T
- Beach Tennis ist prinzipiell nur mit weichen Methodik-Bällen zu spielen.
- Volleyball und Methodikbälle können beim Platzwart Hr. Pascal gegen € 20.--, Ausweis oder anderes Pfand ausgeliehen werden.
- Die Umkleiden und sonstigen Clubräumlichkeiten sind möglichst sandfrei zubetreten.
Für Tennisspieler die nicht so mit den Beach- Volleyballregeln vertraut sind, einige Informationen zum Spiel:
Spielregeln
Die Beachvolleyball- Regeln basieren auf den Vorschriften des Hallenvolleyballs, sind aber nicht identisch.
Zwei Mannschaften mit jeweils zwei Spielern stehen sich auf einem Spielfeld aus Sand gegenüber. Spielfeldgröße 8 mal 16 Meter. In der Mitte ist das Feld durch ein Netz getrennt. Ein Spieler darf die gegnerische Hälfte nur betreten, wenn der Gegner dadurch nicht gestört wird.
Der Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag, wobei der servierende Spieler beim Gewinn des Aufschlagsrechts wechselt. Die gegnerische Mannschaft muss freie Sicht auf den aufschlagenden Spieler haben und kann dies bei Bedarf einfordern. Ansonsten gibt es wegen der Anzahl von zwei Spielern keine Stellungsfehler, keinen Libero und keine Auswechslungen.
Eine Mannschaft muss den Ball spätestens mit der dritten Berührung über das Netz spielen. Der Block zählt beim Beachvolleyball als erster Ballkontakt, trotzdem muss der zweite Ballkontakt technisch sauber ausgeführt werden. Die beiden Spieler müssen das Spielgerät abwechselnd berühren. Ausnahmen gibt es nur direkt nach dem Block oder wenn es beim ersten Schlag „innerhalb derselben Aktion“ zu einer Doppelberührung kommt (z.B. von den Armen auf ein anderes Körperteil).
Wenn es einem Team nicht gelingt, den Ball ordnungsgemäß zurückzuspielen, erhält der Gegner einen Punkt, wobei man sowohl bei eigenem als auch bei gegnerischem Aufschlag punkten kann. Ein Spiel wird über zwei Gewinnsätze ausgetragen. In den ersten beiden Sätzen braucht man 21, im evtl. dritten Satz 15 Punkte; außerdem ist immer ein Vorsprung von mindestens zwei Punkten erforderlich. Um Nachteile, die unter freiem Himmel auftreten können (z.B. die blende Sonne oder Wind) auszugleichen, werden nach jeweils sieben (im Entscheidungssatz fünf) gespielten Punkten die Seiten gewechselt.
Ball
Der Ball besteht außen aus einem wasserabweisenden, weichen Material, meist Kunstleder und einer Blase aus Gummi im Inneren. Er muss die Bedingungen im Freien aushalten und sollte helle Farben, einen Umfang von 66 bis 68 cm und ein Gewicht von 260 bis 280 Gramm haben.
Technik
Der Ball darf mit allen Körperteilen gespielt werden. Sowohl das obere Zuspiel (pritschen) als auch das untere Zuspiel (baggern) ist möglich.
Beim oberen Zuspiel ist eine absolut saubere Technik erforderlich. Der Ball darf nur über das Netz gepritscht werden, wenn er in der Schulterachse, also senkrecht nach vorne oder hinten, jedoch nicht zur Seite gespielt wird. Ansonsten ist das Pritschen über das Netz nur erlaubt, wenn es „unabsichtlich“, also in deutlich erkennbarer Absicht eines Zuspiels erfolgt. Das Legen mit der offenen Hand ist nicht erlaubt und gilt als technischer Fehler.